angekommen, kamen wir uns doch zie
mlich „underdressed“ vor. Wir waren scheinbar die einzigen, die keinen Anzug bzw. kein Kostüm anhatten. Daher war es uns ein bisschen unangenehm, als der Page unsere Taschen in Empfang nahm und wir durch die große, luxuriöse Lobby mussten um einzuchecken. Dann aber genoss
en wir
unser Zimmer mit der schönen Aussicht und fielen kurze Zeit später in einen komatösen Schlaf, da wir aufgrund der Flugstrapazen Nachholbedarf hatten. Trotzdem gönnten wir uns davon nur 3 Stunden, da wir ja die tolle Stadt erkunden wollte
n. Unsere
Besichtigungstour begann am „Canada Place“ und wir staunten nicht schlecht, als wir plötzlich eine tolle Aussicht auf schneebedeckte Berge hatten. Damit hatten wir nun überhaupt nicht gerechnet und wir bekamen sofort Lust aufs Snowboardfahren. Erst einmal mussten wir uns aber ein paar Mützen und lange Unterwäsche kaufen, da wir dies
e kalten Temperaturen nicht mehr gewohnt waren. Die Kanadier scheinen damit besser
umgehen zu können, viele liefen in kurzen Hosen, teilweise sogar mit nacktem Oberkörper!!! durch die Gegend. In den nächsten Tagen schauten wir uns die wirklich reizvolle Stadt genauer an und liefen an der Uferpromenade entlang zum Stanlypark. Wir genossen die tolle Aussicht auf das Wass
er, die Berge und schauten den vielen
Wasserflugzeugen beim starten und landen zu. Dabei entdeckten wir einen Seeadler der über dem Wasser schwebte.
Ein lustiges Erlebnis war es auch mit einer Art Wasserbottich nach Granville Island zu fahren (siehe Foto). Hier gab es viele Märkte und verschiedenen Kleinkünstler. Auße
rdem trifft man in Vancouver an fast jeder Ecke auf ein Filmset. Hier wird oft gedreht (Pink Panther, Nachts im Museum, Iron Man usw. sind nur einige Beispiele. Momentan werden gerade auch Szenen zu „Breaking
Dawn“ gedreht.
Am vorletzten Tag konnten wir es uns dann doch
nicht nehmen lassen, einen Tag in dem bekannten olympischen Skigebiet von 2010 „Whistler“ snowboarden zu gehen. Wir machten den Ausflug mit einer kleinen koreanischen Reiseagentur, was an sich schon ein Erlebnis war!!! Da wir ja keine Winterkleidung hatten, mussten wir diese von der Agentur leihen. Hier wurde viel im
pro
visiert, bis wir endlich ein „passendes“ Outfit hatten. Mario hatte es dabei nicht ganz so gut getroffen. Seine gestreifte helle Snowboardhose, sah eher aus wie ein Pyjamaunterteil und der Snowboardhelm hätte auch von der Bundeswehr sein können ;).. Dank der guten Laune, haben wir uns beide sehr drüber amüsiert. Nach einer zweistündigen Fahrt in einem Van, bei der wir durch atemberaubend schöne Landschaften fuhren, hatten wir endlic
h unser Ziel erreicht. U
nd der Ausblick von oben war gigantisch. Wir hatten bis dahin noch nie solch ein großes Skigebiet gesehen. Wir sind an diesem Tag acht Stunden Snowboard gefahren und haben keine Abfahrt zweimal nehmen müssen. Der Schnee war super und auch das Wetter war perfekt, einfach toll!! Wir haben unsere Entscheidung für einen Tag dort hinzufahren
nicht bereut und fielen nach unserer Rückkehr spät am Abend wie tot ins Bett.
Den letzten Tag nutzten wir um
uns die alten Stadtviertel und Chinatown anzuschauen, auch einen Blick über die City vom „Vancouver Tower“ ließen wir uns nicht entgehen. So war unser Resümee am letzten Abend: „Vancouver, wir kommen wieder“. Das nächste Mal aber im Sommer..;)

Wow - atemberaubend!
AntwortenLöschenGenießt jeden Augenblick davon!
Lieben Gruß
Renate :o)